Archiv der Kategorie: Erweiterungen

Was ist Microsoft Framework? (Video)

Was ist Microsoft Framework?

Kurz gesagt ist das Framework von Microsoft eine Software-Plattform mit der Anwendungen entwickelt und ausgeführt werden sollen. Am wohl häufigsten ist hier wohl aber die Bezeichnung „.NET“ bzw. „.NET Framework“. Da .NET bereits einige vorgefertigte Lösungen für den Programmierer bereithält, bauen mittlerweile viele Programme auf Framework auf. Theoretisch ist .NET plattformunabhängig, trotzdem wird es derzeit nur für Microsoft Windows benutzt. Ist auf einem System kein .NET Framework installiert, so kann ein .NET-Programm nicht laufen, da der Prozessor diese Zwischenprogrammiersprache nicht erkennt. Bei Windows Systemen ist es daher immer wichtig die aktuellste .NET-Version zu besitzen, um Probleme im Vorfeld zu verringern. Es gibt aber auch Programm mit .NET die auf Unix-Systemen laufen, allerdings nicht mit dem volle möglichen Funktionsumfang.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=F1VZpd2f84I

Warum eine eigene Laufzeitumgebung?

Microsoft setzte mit Framework entgegen den Trend Programm direkt im Prozessor zu kompilieren, wie es beispielsweise bei C und C++ ist. Damit zeichnete sich aber ein neuer Trend ab, die Anwendungsprogrammierung immer mehr in Richtung „Zwischen-Programmierung“ geht. Durch diese Art der Programmierung sollen bessere Programme entwickelt werden, die weniger Programmierfehler mit sich bringen. Zwar ist bei der „Zwischensprachen-Programmierung“ die Performance nicht so gut, dies fällt aber bei modernen Rechnersystemen nicht mehr auf.

Geschichte

Microsoft war gezwungen ein neues Konzept zu entwickeln, nachdem sie im mobilen Markt kein Boden gut machen konnte. Außerdem gab es noch einen Rechtsstreit mit SUN, wodurch sie JAVA nicht so implementieren konnten wie sie wollten. Genau aus diesen Gründen wurde dann von Microsoft die .NET-Plattform entwickelt.

Sicherheit

Die Sicherheit wird bei .NET sehr groß geschrieben, so gibt es beispielsweise die beiden Konzepte „Code-based Security“ und „Role-based Security“. Außerdem wird die Identität des Programmherstellers, die Integrität der Anwendung und die Herkunft der Programme überprüft.

Varianten

Es gibt von Microsofts .NET mehrere Varianten, wie beispielsweise die reine Laufzeitumgebung inkl. Klassenbibliotheken, als SDK (Software Development Kit) für Entwickler, als integrierte Entwicklungsumgebung (Microsoft Visual Studio .NET). Für Studenten gib von der integrierten Entwicklungsumgebung noch eine kostenlose Version (Visual Studio Express Editions), die allerdings ein paar Einschränkungen hat. Über das DreamSpark-Programm können Studenten aber kostenfrei an die professionelle Version herankommen.

Für die mobilen Systeme Windows CE bzw. Windows Mobile gibt es .NET Compact Frameworks. Mit den kostenlosen Windows Phone Developer Tools können .NET Komponenten mit Silverlight und XNA für Windows Phone erstellt werden. Für Embedded-Geräte gibt es auch das spezielle .NET Micro Framework.

Versionen

2002: 1.0

2003: 1.1

2005: 2.0

2006: 3.0

2007: 3.5

2008: 3.5 SP1

2010: 4.0

Was ist Microsoft Silverlight? (Video)

Was ist Microsoft Silverlight?

Silverlight ist eine Erweiterung von Microsoft für Webbrowser. Mit dieser Erweiterung können im Internet beispielsweise Drag and Drop Menüs, 3D-Effekte, Animationen und verschiedene Videoformate dargestellt werden. Der bekannteste Konkurrent von Silverlight ist derzeit Adobe Flash.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=Pr3SX5xwfh0

Funktionsweise

Prinzipiell werden Anwendungen die Silverlight benötigen vom Webserver heruntergeladen und dann von der installierten Silverlight Version auf dem Client wiedergegeben, wobei die Kommunikation zwischen Webserver und Client über http-GET läuft. In Silverlight ist die Grafikdarstellung vektorbasiert.

Kompatibilität

Silverlight funktioniert hingegen offizieller Behauptungen auch mit dem Webbrowser Opera. Unter Linux und FreeBSD funktioniert nur die freie alternative Moonlight. In Entwicklung befindet sich noch das zusammenarbeiten zwischen Silverlight und Intels Moblin. Um die Erweiterung ordnungsgemäß nutzen zu können wird mindestens ein x86-Prozessor mit SSE-Unterstützung benötigt. Ab Pentium III und Athlon XP stellt die Nutzung von Silverlight kein Problem dar.

Versionen

Silverlight 1

Entwickeln kann man Silverlight 1 mit JavaScript-API, Python und Ruby. Es können Eingaben über Tastatur, Zeichentablett, Maus usw. getätigt werden. Über XAML kann die Benutzeroberfläche gestaltet werden.  Die Wiedergabe von MP3-, WMA-, WMV7-, WMV8/9/VC-1-Streamns ist auch kein Problem.

Silverlight 2

In Silverlight 2 können nun auch das Stack-Panel Grid sowie die Data Binding-Funktion genutzt werden. Darüber hinaus wird REST, POX, RSS und WS für die Internetkommunikation genutzt. Genauso ist Ajax und LINQ nun integriert.

Silverlight 3

Bei der dritten Version wird jetzt auch die Hardwarebeschleunigung  für Videos unterstützt. Außerdem kann man mit dieser Version Internetanwendungen sowie Desktopanwendungen entwickeln. Neu ist auch das Full HD Smooth Streaming (1080p)

Silverlight 4

Mit der vierten Version wurde das integrierte Drucksystem mit Druckvorschau vorgestellt, sowie die WCF RIA Services. Die Version vier wird nun auch multimedialer, so wird beispielsweise die Ansteuerung einer Web-Cam und die Ansteuerung eines Mikrofons unterstützt. Außerdem soll es dreimal schneller sein also noch die Vorgängerversion.

Silverlight 5

In der fünften Silverlight Version wurde wieder auf die Performance geachtet. So unterstützt sie 64-Bit Systeme sowie die Darstellung von H.264 Daten mithilfe der GPU. Stockende Anwendungen sollen nun durch die Verlagerung in separate Threads verhindert werden. Auch die Integration von HTML5 Webinhalten soll in der fünften Version einfach sein.

Was ist Microsoft Picture Manager? (Video)

Was ist Microsoft Picture Manager?

Der Picture Manager von Microsoft oder auch Photo Editor genannt, ist ein Programm mit dem Sie Bilder verändern können. Es gehört zu den Office-Tools und ist somit im Lieferumfang eines Office Paketes enthalten. Mit dem Programm können Sie Bilder drehen, vergrößern/verkleinern, die Dateigröße anpassen, zuschneiden, Kontrast verändern und noch einiges mehr. Das Programm öffnet schnell und ist sehr einfach zu bedienen. Aus diesem Grund eignet es sich besonders für die schnelle Bearbeitung einer Bilddatei. Mit komplexen Programmen wie beispielsweise Photoshop kann es allerdings nicht mithalten, wofür es aber auch nicht gedacht ist.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=VDTX1tMXGZ8

Geschichte

Vor Office 2003 hieß der Picture Manager noch Photo Editor. Aber der besagten Office Version wurde daraus der Picture Manager. Im Picture Manager werden aber keine Effekte mehr unterstützt. Machen Sie ein Upgrade auf die Office Version 2003 so wird der Photo Editor automatisch deinstalliert, gegebenenfalls muss er dann auf Wunsch wieder manuell installiert werden.

Folgende Funktionen die im Photo Editor noch verfügbar sind, wurden  beim Picture Manager entfernt:

Effekte 

Scharfzeichnen

Weichzeichnen

Negativ

Verfeinern

Plakateffekt

Solarisation

Kreide und Zeichenkohle

Relief

Zeichenstift

Briefpapier

Wasserfarbe

Buntglas

Stempel

Strukturgeber

Extras 

Verwischen

Scharfzeichnen

Transparente Farbe bestimmen

Bilderfassung

Es kann über einen Scanner oder einen Kamera kein neues Bild im Picture Manager erstellt werden.

Bild 

Der Picture Manager bietet weniger Farbkorrektur Funktionen sowie keine Gammaanpassung. Korrekturen lassen sich auch nicht separat auf eine der Farbkomponenten (Rot-Grün-Blau) anwenden.

Eigenschaften

Im Picture Manager kann auch nicht mehr explizit der DPI-Wert für die Bildauflösung oder Farbtiefe festgelegt werden.

Was ist Microsoft Internet Explorer? (Video)

Was ist Microsoft Internet Explorer?

Der Internet Explorer von Microsoft ist ein Webbrowser wie beispielsweise Firefox von Mozilla oder Chrome von Google. Mit einem Webbrowser können Sie sich die verschiedensten Internetseiten samt deren Inhalte im Web anschauen. Ein Webbrowser wandelt den Code den die Webseite zur Verfügung stellt und bereitet Ihnen das ganz grafisch auf. Derzeit gibt es die Internet Explorer Version 9, mit Windows 8 soll auch die Version 10 erscheinen. Microsoft führte den Internet Explorer bereits mit Windows 95B ein. Im Laufe seiner Entwicklung musste dieser immer wieder scharfe Kritik einstecken, da er laut Kritikern zu viele Sicherheitslücken aufweist, nicht am Zahn der Zeit ist und teilweise zu langsam sei.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=RmWxUn6Ud6E

Geschichte

Basierend auf dem ersten graphischen Webbrowser „Mosaic“ wurde der Internet Explorer entwickelt. Die erste Version des Browser erschien 1995 für Windows 95 in dem Erweiterungspaket „Microsoft Plus!“. Er war damals derart spartanisch mit Funktionen ausgestattet, dass er nicht einmal Bilder oder andere Medien wiedergeben konnte, dafür war er aber auch nur circa ein MB groß. Ab 1996 konnte man den Browser dann über das SP 1 von Windows 95 in der Version 2.0 kostenlos beziehen. Erst mit der dritten Version, die im August 1996 erschien, konnte Microsoft dann mit dem Netscape Navigator mithalten. Ab dieser Version unterstützte er dann auch CSS und Audiodateien. 1997 wurde mit Einführung der Version 4 auch der Active Desktop im Internet Explorer eingeführt. Mit diesem können Webseiten die sich selbst aktualisieren, wie beispielsweise Seiten mit Aktienkursen, auf dem Desktop angezeigt werden. Außerdem wurde in dieser Version der Internet Explorer stärken mit dem Betriebssystem verbunden. So wurde beispielsweise eine Schnellstartleiste eingeführt und eine PNG-Unterstützung. Erstmals schaffte es Microsoft mit der vierten Version den Netscape Navigator, was die Nutzeranzahl angeht, zu überholen. Darüber hinaus konnte Microsoft nun endlich technologisch mit der Konkurrenz mithalten. Mit den Versionen 5.0 und 5.5  die 1999 bzw. 2000 herauskamen ergänzte Microsoft auch seine Vertriebsstrategie, so wurde erstmals der Browser auch auf Heft-CDs und CDs von Internetdienstanbietern vertrieben. Nun folgten noch die 6er Versionen mit der auch das Entwicklerteam vom Internet Explorer aufgelöst wurde. Einige übrig gebliebene Entwickler kümmerten sich dann ausschließlich um die Schließung von Sicherheitslücken. 2004 wurde dann aber die Entwicklung wieder aufgenommen und man spendierte der 6er Version einige neue Features. Seit März 2010 wird die sechste Version allerdings nicht mehr von einigen Google-Diensten Unterstützt und ab März 2010 auch nicht mehr von YouTube, worauf Microsoft mit einem Countdown versuchte den IE6 auf unter 1% Marktanteil zu bringen.

Der Name vom Internet Explorer wurde mit der Version 7 dann von Microsoft Internet Explorer in Windows Internet Explorer umgeändert. Diese Version wurde dann auch erstmals als Update mit hoher Dringlichkeit gekennzeichnet. Um die Sicherheit zu gewährleisten wurde in der Version 7 dann auch ein Phishing Filter eingebaut. Microsoft setzt jetzt wieder mehr auf Entwicklungen, so soll nun jedes Jahr eine neue Version erscheinen. Dies ist auch wichtig, da Google die Unterstützung von Version 7 bereits im August 2011 für Google Apps einstellte. Google möchte laut eigener Aussage nur noch mit modernen Browsern zusammen arbeiten. Nun folgten noch die Versionen 8 und 9 mit Verbesserungen. Wobei die Version 9 die momentan aktuellste ist (Stand: 16.02.2012). In Windows 8 soll dann aber der Windows Internet Explorer 10 bereits fest integriert sein.

Versionen

Windows 

1995: Version 1

1995: Version 2.0

1996: Version 1.5

1996: Version 2.01

1996: Version 3.0

1996: Version 3.01

1997: Version 3.02

1997: Version 3.03

1997: Version 4.0

1997: Version 4.01

1999: Version 5.0

1999: Version 5.01

2000: Version 5.5

2001: Version 5.5 SP2

2001: Version 6.0

2002: Version 6.0 SP 1

2004: Version 6.0 SP2

2006: Version 7.0

2009: Version 8.0

2001: Version 9.0

Mac 

1996: Version 2.0

1997: Version 3.0

1998: Version 4.0

1999: Version 4.5

2000: Version 5

2000: Version 5.5b1 (für Mac OS 9 aufgrund der MacHack 2000 als Tech Preview)

2003: Version 5.1.7

2003: Version 5.2.3

Unix 

1996: Version 3.0

1997: Version 4.01

2000: Version 5.0