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Was ist Microsoft Picture Manager? (Video)

Was ist Microsoft Picture Manager?

Der Picture Manager von Microsoft oder auch Photo Editor genannt, ist ein Programm mit dem Sie Bilder verändern können. Es gehört zu den Office-Tools und ist somit im Lieferumfang eines Office Paketes enthalten. Mit dem Programm können Sie Bilder drehen, vergrößern/verkleinern, die Dateigröße anpassen, zuschneiden, Kontrast verändern und noch einiges mehr. Das Programm öffnet schnell und ist sehr einfach zu bedienen. Aus diesem Grund eignet es sich besonders für die schnelle Bearbeitung einer Bilddatei. Mit komplexen Programmen wie beispielsweise Photoshop kann es allerdings nicht mithalten, wofür es aber auch nicht gedacht ist.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=VDTX1tMXGZ8

Geschichte

Vor Office 2003 hieß der Picture Manager noch Photo Editor. Aber der besagten Office Version wurde daraus der Picture Manager. Im Picture Manager werden aber keine Effekte mehr unterstützt. Machen Sie ein Upgrade auf die Office Version 2003 so wird der Photo Editor automatisch deinstalliert, gegebenenfalls muss er dann auf Wunsch wieder manuell installiert werden.

Folgende Funktionen die im Photo Editor noch verfügbar sind, wurden  beim Picture Manager entfernt:

Effekte 

Scharfzeichnen

Weichzeichnen

Negativ

Verfeinern

Plakateffekt

Solarisation

Kreide und Zeichenkohle

Relief

Zeichenstift

Briefpapier

Wasserfarbe

Buntglas

Stempel

Strukturgeber

Extras 

Verwischen

Scharfzeichnen

Transparente Farbe bestimmen

Bilderfassung

Es kann über einen Scanner oder einen Kamera kein neues Bild im Picture Manager erstellt werden.

Bild 

Der Picture Manager bietet weniger Farbkorrektur Funktionen sowie keine Gammaanpassung. Korrekturen lassen sich auch nicht separat auf eine der Farbkomponenten (Rot-Grün-Blau) anwenden.

Eigenschaften

Im Picture Manager kann auch nicht mehr explizit der DPI-Wert für die Bildauflösung oder Farbtiefe festgelegt werden.

Was ist Microsoft Outlook? (Video)

Was ist Microsoft Outlook?

Outlook ist ein Personal Information Manager (PIM) aus dem Hause Microsoft. Hauptsächlich wird es als Client vom Microsoft Exchange Server angesehen, wobei Outlook die Verbindung zu diesem herstellt. Die Mails gehen dann so auf diesen Server ein, wovon sie dann von Outlook abgerufen werden. Selbstverständlich kann das Programm auch ohne einen Exchange Server genutzt werden und so Mails von gängigen POP oder IMAP- Konten wie beispielsweise GMX oder auch Web.de abrufen.

Outlook kann aber noch viel mehr, so bietet es eine ausgereifte Kalenderfunktion, Aufgabenplanung und Kontakteverwaltung. Das Programm ist derzeit so stark verbreitet, dass es sogar in einige Office-paketen bereits integriert ist. Eine kostenlose Alternative zu Outlook wäre beispielsweise Thunderbird, wobei es den professionellen Anspruch von Outlook im Firmeneinsatz nicht gerecht wird.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=3ay7Ddx1Ig0

Funktionen

Outlook bietet eine Verwaltung von mehreren E-Mail-Konten über nur eine einzige Oberfläche. Die Konten können über POP3, IMAP4 oder auch Exchange-RPC angesteuert werden. Im Firmenumfeld ist die Terminverwaltung neben der E-Mail-Funktion die am meisten genutzte Funktion von Outlook.

Wer sämtliche Funktionen des Programmes nutzen möchte braucht aber zwingend einen Microsoft Exchange Server. Über diesen Server können beispielsweise Termine mit anderen Nutzern geplant und gleichzeitig eingetragen werden. Es können gemeinsame Kalender genutzt werden wie auch öffentliche Ordner, auf welche dann bestimmte Nutzer Zugriff haben können.

Für Geschäftsleute die viel Unterwegs sind lohnt sich die Synchronisation der verschiedensten Geräte mit Outlook. So hat man sämtliche Mails, Termine und Kontakte immer auf seinem Mobiltelefon bzw. Smartphone oder auch Tablet dabei. Zusätzlich zur normalen Kontakt-Datenbank, die auch eng verzahnt mit der Notiz und Aufgabenplanung ist, gibt es noch eine teurere Version, den Business Contact Manager.

Erweiterbarkeit und Sicherheit

Outlook lässt sich auch wie die gängigen Office Produkte  über VBA und OLE erweitern, was aber auch Viren und Würmern eine Chance gibt. Daher setzt Microsoft hier auf Sicherheitsabfragen an den User, falls ein Programm versucht auf Kontakte oder Adressen zuzugreifen. Diese „Object Model Guard“-Technik gibt es seit Outlook 2000 (als Update). Mit Erscheinen der Version 2002 ist dieser Schutz standardmäßig integriert. Auch bietet Outlook einen speziellen Phishing-Schutz durch eine integrierte Symbolleiste.

Zwischen den Versionen 97 und 2010 gab es auch die Möglichkeit der Funktionserweiterung durch die Exchange Client Extensions. Seit der Version 2010 gibt es nun die COM-basierte Funktionserweiterungsmöglichkeit. Durch diese Erweiterungen bzw. Add/ins können Firmen ihre eigenen Erweiterungen schreiben so und spezifische Aufgaben automatisieren oder integrieren, die es so in Outlook sonst nicht gibt.

Versionen

Windows

1997: Outlook 8 bzw. Outlook 97

1998: Outlook 8.5 bzw. Outlook 98

2000: Outlook 9 bzw. Outlook 2000

2002: Outlook 10 bzw. Outlook 2002 oder auch Outlook XP

2003: Outlook 11 bzw. Outlook 2003

2007: Outlook 12 bzw. Outlook 2007

2010: Outlook 14 bzw. Outlook 2010

Mac

Seit Version 2011 löste Outlook bei Mac Entourage ab.

Was ist Microsoft Access? (Video)

Was ist Microsoft Access?

Microsoft Access ist ein Programm zur Verwaltung von Daten in Datenbanken, weshalb es auch SQL unterstützt (mit Einschränkungen). Außerdem kann man auch mit Access eigene Datenbankanwendungen entwickeln. Mit ein paar Kenntnissen, die man relativ schnell erlangen kann, können sich Nutzer schon kleine Datenbanken selbst erstellen. So können beispielsweise kleine Unternehmen sich einfache Kundendatenbanken erstellen.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=Tu_w0lhrwyE

Geschichte

Mitte der 1980 Jahre entschied sich Microsoft eine Datenbankanwendung auf den Markt zu bringen, nachdem sie den Erfolg von anderen Desktop-Datenbankanwendungen beobachten konnten. Unter dem Projektnamen Omega wurde dann die noch fehlerhafte Access Version 1 veröffentlicht, welche dann aber kurze Zeit später durch die stabile Version 1.1 ersetzt wurde, welche Anfang der 1990er Jahre erschien. Das Programm Microsoft Access ist im Gegensatz zu anderen Office Programmen nur für Windows erhältlich und nicht für Mac.

Funktionen

Access kann komplette Datenbanken samt Oberfläche in eine einzige mdb-Datei speichern. Es ist aber trotzdem auch möglich diese Inhalte in separaten Dateien zu hinterlegen. Über ODBC können auch verschiedene Access Versionen und Access fremde Formate angesprochen werden. Mit der ODBC-API kann man dann auch auf externe Access Datenbanken zugreifen. Mit Hilfe von DAO oder auch ADO kann man sogar mit fremden Programmiersprachen wie beispielsweise Delphi und Visual Basic auf Access Datenbanken zugreifen. Sollte die Anzahl konkurrierender Benutzer einer Datenbank steigen, so kann man ohne großen Aufwand auf den Microsoft SQL-Server umsteigen. Aber auch der Umstieg auf andere SQL-Server ist nicht all zu kompliziert. Seit der Access Version 2000 wird eine kostenfreie Desktop-Version des SQL-Servers von Microsoft mit dem Programm ausgeliefert. Dieser kostenlose MS SQL-Server lässt sich direkt über die Access-Oberfläche steuern.

Hat man eine stabile Umgebung, also stabile Hardware und auch ein zuverlässiges Netzwerk, so muss eine Reorganisation nur in seltenen Fällen durchgeführt werden.

Access bietet bei der Erstellung mehrere Objektarten. Tabellen für die Datenspeicherung, Abfragen zum Filtern, Sortieren usw. von Daten, Formulare damit die Daten per Bildschirmmaske eingegeben werden können, Berichte um die Daten an einem Drucker oder am Bildschirm auszugeben, Makros für die Automation und Visual Basic Module für die Programmierung in VBA.

Versionen

1992: Access 1.0

1993: Access 1.1

1993: Access 2.0

1995: Access 95

1997: Access 97

2000: Access 2000

2002: Access XP

2003: Access 2003

2007: Access 2007

2010: Access 2010

Was ist Microsoft Excel? (Video)

Was ist Microsoft Excel?

Microsoft Excel ist das bekannteste Tabellenkalkulationsprogramm. Mit diesem Programm können nicht nur einfache Tabellen und Diagramme erstellen, sondern auch umfangreiche Berechnungen mit Hilfe von Formeln erstellen. Im Firmenumfeld wird es häufig dazu genutzt um umfangreiche Diagramme oder Tabellen zu verknüpfen. So kann sich durch die Veränderung eines einzigen Eintrages die komplette Tabelle verändern oder sogar einfärben.

Im privaten Umfeld wird es häufig für Haushaltbücher oder Finanzierungen genutzt. Bei Excel können derzeit in einem Tabellenblatt 1.048.576 Zeilen und 16.384 Spalten angezeigt werden. Wodurch unglaubliche 17.179.869.184 Zellen zur Verfügung stehen.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=t8oFspkjc0I

Geschichte

Microsoft Excel wurde erstmals 1985 für den Apple Macintosh, als rein grafisch orientierte Tabellenkalkulation, vorgestellt und ist der Nachfolger von Microsoft Multiplan. Für IBM-kompatible PCs wurde 1987 mit  Erscheinen von Windows 2.0 die Excel Version 2.0 vorgestellt. Die aktuellste Version ist Excel 2010 für Windows und Excel 2011 für Intel-Mac-Systeme. Beide Varianten wurden im Jahr 2010 veröffentlicht.

Dateiformate

Seit 2007 und 2008 befinden sich gleichermaßen wie bei Word am Ende der Dateiendungen ein „x“. Dadurch sind neue Endungen wie beispielsweise „.xlsx“ für Excel Spreadsheets und „.xlsm“ für Spreadsheets mit Makros entstanden. Vorher gab es beispielsweise die Dateiendungen „.xls“. Natürlich sind die neuen MS Excel Version abwärtskompatibel.  Darüber hinaus gibt es auch noch die OpenXML Dateiformate sowie die Dateiendungen  „.xlsb“ ein platzsparendes Binärformat, „.xlam“ für Excel Add-ins, „.xltx“ für Excel-Vorlagen, „.xlk“ für Excel-Sicherungskopien und „.xll“ für Excel-Makrobibliotheken.

Erweiterungen

Genauso wie auch beispielsweise Word kann Excel mit Hilfe von Visual Basic for Applications (VBA) erweitert werden. Unter Windows gibt es auch noch die Möglichkeit in Visual Studio.NET mit den Visual Studio Tools for Office System (VSTO) Add-ins zur Erweiterung zu programmieren. Seit Excel 5.0 kann das Programm auch auf SQL basierende Datenbanken zugreifen, was den Import sehr erleichtert.

Versionen

Macintosh-Versionen

1985: Excel 1.0

1987: Excel 2.0

1993: Excel 4

1994: Excel 5

1998: Excel 8.0 bzw. Excel 98

2000: Excel 9.0 bzw. Excel 2001

2001: Excel 10.0 bzw. Excel v.X

2004: Excel 11.0 bzw. Excel 2004

2008: Excel 12.0 bzw. Excel 2008

2010: Excel 14.0 bzw. Excel 2011

Windows Versionen 

1987: Excel 2.0

1989: Excel 2.2

1990: Excel 3.0

1992: Excel 4.0

1994: Excel 5.0

1995: Excel 7.0 bzw. Excel 95

1996: Excel 8.0 bzw. Excel 98

1999: Excel 9.0 bzw. Excel 2000

2001: Excel 10.0 bzw. Excel 2002 oder auch Excel XP

2003: Excel 11.0 bzw. Excel 2003

2007: Excel 12.0 bzw. Excel 2007

2010: Excel 14.0 bzw. Excel 2010

Was ist Microsoft Internet Explorer? (Video)

Was ist Microsoft Internet Explorer?

Der Internet Explorer von Microsoft ist ein Webbrowser wie beispielsweise Firefox von Mozilla oder Chrome von Google. Mit einem Webbrowser können Sie sich die verschiedensten Internetseiten samt deren Inhalte im Web anschauen. Ein Webbrowser wandelt den Code den die Webseite zur Verfügung stellt und bereitet Ihnen das ganz grafisch auf. Derzeit gibt es die Internet Explorer Version 9, mit Windows 8 soll auch die Version 10 erscheinen. Microsoft führte den Internet Explorer bereits mit Windows 95B ein. Im Laufe seiner Entwicklung musste dieser immer wieder scharfe Kritik einstecken, da er laut Kritikern zu viele Sicherheitslücken aufweist, nicht am Zahn der Zeit ist und teilweise zu langsam sei.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=RmWxUn6Ud6E

Geschichte

Basierend auf dem ersten graphischen Webbrowser „Mosaic“ wurde der Internet Explorer entwickelt. Die erste Version des Browser erschien 1995 für Windows 95 in dem Erweiterungspaket „Microsoft Plus!“. Er war damals derart spartanisch mit Funktionen ausgestattet, dass er nicht einmal Bilder oder andere Medien wiedergeben konnte, dafür war er aber auch nur circa ein MB groß. Ab 1996 konnte man den Browser dann über das SP 1 von Windows 95 in der Version 2.0 kostenlos beziehen. Erst mit der dritten Version, die im August 1996 erschien, konnte Microsoft dann mit dem Netscape Navigator mithalten. Ab dieser Version unterstützte er dann auch CSS und Audiodateien. 1997 wurde mit Einführung der Version 4 auch der Active Desktop im Internet Explorer eingeführt. Mit diesem können Webseiten die sich selbst aktualisieren, wie beispielsweise Seiten mit Aktienkursen, auf dem Desktop angezeigt werden. Außerdem wurde in dieser Version der Internet Explorer stärken mit dem Betriebssystem verbunden. So wurde beispielsweise eine Schnellstartleiste eingeführt und eine PNG-Unterstützung. Erstmals schaffte es Microsoft mit der vierten Version den Netscape Navigator, was die Nutzeranzahl angeht, zu überholen. Darüber hinaus konnte Microsoft nun endlich technologisch mit der Konkurrenz mithalten. Mit den Versionen 5.0 und 5.5  die 1999 bzw. 2000 herauskamen ergänzte Microsoft auch seine Vertriebsstrategie, so wurde erstmals der Browser auch auf Heft-CDs und CDs von Internetdienstanbietern vertrieben. Nun folgten noch die 6er Versionen mit der auch das Entwicklerteam vom Internet Explorer aufgelöst wurde. Einige übrig gebliebene Entwickler kümmerten sich dann ausschließlich um die Schließung von Sicherheitslücken. 2004 wurde dann aber die Entwicklung wieder aufgenommen und man spendierte der 6er Version einige neue Features. Seit März 2010 wird die sechste Version allerdings nicht mehr von einigen Google-Diensten Unterstützt und ab März 2010 auch nicht mehr von YouTube, worauf Microsoft mit einem Countdown versuchte den IE6 auf unter 1% Marktanteil zu bringen.

Der Name vom Internet Explorer wurde mit der Version 7 dann von Microsoft Internet Explorer in Windows Internet Explorer umgeändert. Diese Version wurde dann auch erstmals als Update mit hoher Dringlichkeit gekennzeichnet. Um die Sicherheit zu gewährleisten wurde in der Version 7 dann auch ein Phishing Filter eingebaut. Microsoft setzt jetzt wieder mehr auf Entwicklungen, so soll nun jedes Jahr eine neue Version erscheinen. Dies ist auch wichtig, da Google die Unterstützung von Version 7 bereits im August 2011 für Google Apps einstellte. Google möchte laut eigener Aussage nur noch mit modernen Browsern zusammen arbeiten. Nun folgten noch die Versionen 8 und 9 mit Verbesserungen. Wobei die Version 9 die momentan aktuellste ist (Stand: 16.02.2012). In Windows 8 soll dann aber der Windows Internet Explorer 10 bereits fest integriert sein.

Versionen

Windows 

1995: Version 1

1995: Version 2.0

1996: Version 1.5

1996: Version 2.01

1996: Version 3.0

1996: Version 3.01

1997: Version 3.02

1997: Version 3.03

1997: Version 4.0

1997: Version 4.01

1999: Version 5.0

1999: Version 5.01

2000: Version 5.5

2001: Version 5.5 SP2

2001: Version 6.0

2002: Version 6.0 SP 1

2004: Version 6.0 SP2

2006: Version 7.0

2009: Version 8.0

2001: Version 9.0

Mac 

1996: Version 2.0

1997: Version 3.0

1998: Version 4.0

1999: Version 4.5

2000: Version 5

2000: Version 5.5b1 (für Mac OS 9 aufgrund der MacHack 2000 als Tech Preview)

2003: Version 5.1.7

2003: Version 5.2.3

Unix 

1996: Version 3.0

1997: Version 4.01

2000: Version 5.0

 

Was ist Microsoft Word? (Video)

Was ist Microsoft Word?

Microsoft Word oder auch MS Word genannt ist ein Textverarbeitungsprogramm welches im Firmenumfeld sowie im privaten Bereich stark verbreitet ist. Im privaten Umfeld werden häufig Bewerbungsschreiben oder sonstige Briefe mit dem Programm verfasst.

Im Firmenumfeld wird das Programm häufig für Serienbriefe, Anschreiben oder teilweise auch für Rechnungen genutzt. MS Word hat sich in den letzten Jahren stark weiterverbreitet, wodurch es eine gute Rechtschreibprüfung besitz. Aber auch Cliparts (Bilder) können eingefügt werden, wodurch das Programm auch häufig zum Schreiben von Einladungen oder Grußkarten genutzt wird. Aber auch für Businesspläne, Diplom/Bachelor-sowie Doktorarbeiten wird das Programm aufgrund der Vielseitigkeit genutzt.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=95rGZJYFGk0

Geschichte

Microsoft Word ist ein Textverarbeitungsprogramm von dem Software-Konzern Microsoft Corporation. Das Programm gibt es bereits seit 1983, welches erstmals für die Xenix-Plattform herausgebracht wurde. 1983 war Word auf IBM PC-DOS Systemen verfügbar, 1984 folgten Apple Macintosh Systeme, 1985 AT&T Unix, 1986 Atari ST sowie SCO UNIX wie auch OS/2 und 1989 war es dann letztendlich auch für Microsoft Windows verfügbar.

Das Programm ist in den Office-Suiten sowie den Works Suiten von Microsoft enthalten. Es kann aber auch für Windows und Mac einzeln erworben werden.

Da Word auf dem Konzept von Bravo, einer GUI-Textverarbeitung, beruht, war es nur logisch das Charles Simonyi, der Autor von Bravo, 1981 von PARC zu Microsoft wechselte. Als das Textverarbeitungsprogramm 1983 herauskam, wurde es in Diskettenform über die US-amerikanische Computerzeitschrift PC-World verteilt.

Besonders starke Verbreitung fand es, als das Programm 1989 auf Windows Systeme portiert wurde.

Dateiformate

Bis zu den Versionen 2003 bzw. 2004 hießen die Dateinamenerweiterungen für Dokumente „.doc“ und für Dokumentenvorlagen „.dot“ Ab Word 2007 wird an die Dateinamenerweiterungen ein „x“ herangehangen, woraus beispielsweise aus „.doc“ das Dateiformat „.docx“ wurde.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurde 2005 die XML Unterstützung eingeführt. Diese Unterstützung ließ den Dateiaustausch und Umgang mit Fremdprogrammen einfacher werden. Seit 2004 gibt es auch die „.rtf“-Endung, welche den Umgang mit Mac-Systemen vereinfacht.

Sicherheit

Wie alle Office Programme erfährt auch Word immer wieder umfangreichere Updates, da häufig Sicherheitslücken gefunden werden. Eine bekannte Gefahr geht von sogenannten Makroviren aus, welche durch die Ausführung von Makros aktiviert werden. Die neusten Word-Versionen erlauben aber eine besondere Steuerung der Makros in verschiedenen Sicherheitsstufen.

Der eingebaute Schreibschutz, welcher gut gemeint ist, kann leider relativ einfach umgangen werden, sofern man Leserechte auf ein Dokument hat.

Erweiterung

Wer Word  beispielsweise automatisieren möchte kann auf Visual Basic for Applications (VBA) zurückgreifen.  Zwischen 2008 und 2011 war diese Automatisierung allerdings nur mit dem Apple Script möglich. Nach Protesten wurde 2011 VBA wieder mit ausgeliefert.

Versionen

Versionen für MS-DOS und Kompatible 

1983: Word 1

1985: Word 2

1986: Word 3

1987: Word 4

1989: Word 5

1990: Word 5.5

1993: Word 6

Versionen für Apple Macintosh 

1985: Word 1

1987: Word 3

1989: Word 4

1991: Word 5

1993: Word 6

1998: Word 98

2000: Word 2001

2001: Word v.X

2004: Word 2004

2008: Word 2008

2010: Word 2011

Versionen für OS/2

1989: Word 5.0

1991: Word 5.5

1990: Word 1.1

1991: Word 1.2

Versionen für Windows (16-Bit)

1989: Word für Windows

1991: Word 2 für Windows

1993: Word 6 für Windows

Versionen für Windows (32-Bit)

1993: Word 6

1995: Word 7

1997: Word 8

1999: Word 9

2001: Word 10 bzw. Word 2002 oder auch Word XP genannt

2003: Word 11 bzw. Word 2003

2006: Word 12 bzw. Word 2007 (Firmenkunden)

2007: Word 12 bzw. Word 2007 (Endverbraucher)

2010: Word 14 bzw. Word 2010

Versionen für SCO UNIX 

1990: Word 5.1 for UNIX Systems Release 5.1