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Was ist Microsoft Outlook? (Video)

Was ist Microsoft Outlook?

Outlook ist ein Personal Information Manager (PIM) aus dem Hause Microsoft. Hauptsächlich wird es als Client vom Microsoft Exchange Server angesehen, wobei Outlook die Verbindung zu diesem herstellt. Die Mails gehen dann so auf diesen Server ein, wovon sie dann von Outlook abgerufen werden. Selbstverständlich kann das Programm auch ohne einen Exchange Server genutzt werden und so Mails von gängigen POP oder IMAP- Konten wie beispielsweise GMX oder auch Web.de abrufen.

Outlook kann aber noch viel mehr, so bietet es eine ausgereifte Kalenderfunktion, Aufgabenplanung und Kontakteverwaltung. Das Programm ist derzeit so stark verbreitet, dass es sogar in einige Office-paketen bereits integriert ist. Eine kostenlose Alternative zu Outlook wäre beispielsweise Thunderbird, wobei es den professionellen Anspruch von Outlook im Firmeneinsatz nicht gerecht wird.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=3ay7Ddx1Ig0

Funktionen

Outlook bietet eine Verwaltung von mehreren E-Mail-Konten über nur eine einzige Oberfläche. Die Konten können über POP3, IMAP4 oder auch Exchange-RPC angesteuert werden. Im Firmenumfeld ist die Terminverwaltung neben der E-Mail-Funktion die am meisten genutzte Funktion von Outlook.

Wer sämtliche Funktionen des Programmes nutzen möchte braucht aber zwingend einen Microsoft Exchange Server. Über diesen Server können beispielsweise Termine mit anderen Nutzern geplant und gleichzeitig eingetragen werden. Es können gemeinsame Kalender genutzt werden wie auch öffentliche Ordner, auf welche dann bestimmte Nutzer Zugriff haben können.

Für Geschäftsleute die viel Unterwegs sind lohnt sich die Synchronisation der verschiedensten Geräte mit Outlook. So hat man sämtliche Mails, Termine und Kontakte immer auf seinem Mobiltelefon bzw. Smartphone oder auch Tablet dabei. Zusätzlich zur normalen Kontakt-Datenbank, die auch eng verzahnt mit der Notiz und Aufgabenplanung ist, gibt es noch eine teurere Version, den Business Contact Manager.

Erweiterbarkeit und Sicherheit

Outlook lässt sich auch wie die gängigen Office Produkte  über VBA und OLE erweitern, was aber auch Viren und Würmern eine Chance gibt. Daher setzt Microsoft hier auf Sicherheitsabfragen an den User, falls ein Programm versucht auf Kontakte oder Adressen zuzugreifen. Diese „Object Model Guard“-Technik gibt es seit Outlook 2000 (als Update). Mit Erscheinen der Version 2002 ist dieser Schutz standardmäßig integriert. Auch bietet Outlook einen speziellen Phishing-Schutz durch eine integrierte Symbolleiste.

Zwischen den Versionen 97 und 2010 gab es auch die Möglichkeit der Funktionserweiterung durch die Exchange Client Extensions. Seit der Version 2010 gibt es nun die COM-basierte Funktionserweiterungsmöglichkeit. Durch diese Erweiterungen bzw. Add/ins können Firmen ihre eigenen Erweiterungen schreiben so und spezifische Aufgaben automatisieren oder integrieren, die es so in Outlook sonst nicht gibt.

Versionen

Windows

1997: Outlook 8 bzw. Outlook 97

1998: Outlook 8.5 bzw. Outlook 98

2000: Outlook 9 bzw. Outlook 2000

2002: Outlook 10 bzw. Outlook 2002 oder auch Outlook XP

2003: Outlook 11 bzw. Outlook 2003

2007: Outlook 12 bzw. Outlook 2007

2010: Outlook 14 bzw. Outlook 2010

Mac

Seit Version 2011 löste Outlook bei Mac Entourage ab.

Was ist Microsoft Access? (Video)

Was ist Microsoft Access?

Microsoft Access ist ein Programm zur Verwaltung von Daten in Datenbanken, weshalb es auch SQL unterstützt (mit Einschränkungen). Außerdem kann man auch mit Access eigene Datenbankanwendungen entwickeln. Mit ein paar Kenntnissen, die man relativ schnell erlangen kann, können sich Nutzer schon kleine Datenbanken selbst erstellen. So können beispielsweise kleine Unternehmen sich einfache Kundendatenbanken erstellen.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=Tu_w0lhrwyE

Geschichte

Mitte der 1980 Jahre entschied sich Microsoft eine Datenbankanwendung auf den Markt zu bringen, nachdem sie den Erfolg von anderen Desktop-Datenbankanwendungen beobachten konnten. Unter dem Projektnamen Omega wurde dann die noch fehlerhafte Access Version 1 veröffentlicht, welche dann aber kurze Zeit später durch die stabile Version 1.1 ersetzt wurde, welche Anfang der 1990er Jahre erschien. Das Programm Microsoft Access ist im Gegensatz zu anderen Office Programmen nur für Windows erhältlich und nicht für Mac.

Funktionen

Access kann komplette Datenbanken samt Oberfläche in eine einzige mdb-Datei speichern. Es ist aber trotzdem auch möglich diese Inhalte in separaten Dateien zu hinterlegen. Über ODBC können auch verschiedene Access Versionen und Access fremde Formate angesprochen werden. Mit der ODBC-API kann man dann auch auf externe Access Datenbanken zugreifen. Mit Hilfe von DAO oder auch ADO kann man sogar mit fremden Programmiersprachen wie beispielsweise Delphi und Visual Basic auf Access Datenbanken zugreifen. Sollte die Anzahl konkurrierender Benutzer einer Datenbank steigen, so kann man ohne großen Aufwand auf den Microsoft SQL-Server umsteigen. Aber auch der Umstieg auf andere SQL-Server ist nicht all zu kompliziert. Seit der Access Version 2000 wird eine kostenfreie Desktop-Version des SQL-Servers von Microsoft mit dem Programm ausgeliefert. Dieser kostenlose MS SQL-Server lässt sich direkt über die Access-Oberfläche steuern.

Hat man eine stabile Umgebung, also stabile Hardware und auch ein zuverlässiges Netzwerk, so muss eine Reorganisation nur in seltenen Fällen durchgeführt werden.

Access bietet bei der Erstellung mehrere Objektarten. Tabellen für die Datenspeicherung, Abfragen zum Filtern, Sortieren usw. von Daten, Formulare damit die Daten per Bildschirmmaske eingegeben werden können, Berichte um die Daten an einem Drucker oder am Bildschirm auszugeben, Makros für die Automation und Visual Basic Module für die Programmierung in VBA.

Versionen

1992: Access 1.0

1993: Access 1.1

1993: Access 2.0

1995: Access 95

1997: Access 97

2000: Access 2000

2002: Access XP

2003: Access 2003

2007: Access 2007

2010: Access 2010

Was ist Microsoft Internet Explorer? (Video)

Was ist Microsoft Internet Explorer?

Der Internet Explorer von Microsoft ist ein Webbrowser wie beispielsweise Firefox von Mozilla oder Chrome von Google. Mit einem Webbrowser können Sie sich die verschiedensten Internetseiten samt deren Inhalte im Web anschauen. Ein Webbrowser wandelt den Code den die Webseite zur Verfügung stellt und bereitet Ihnen das ganz grafisch auf. Derzeit gibt es die Internet Explorer Version 9, mit Windows 8 soll auch die Version 10 erscheinen. Microsoft führte den Internet Explorer bereits mit Windows 95B ein. Im Laufe seiner Entwicklung musste dieser immer wieder scharfe Kritik einstecken, da er laut Kritikern zu viele Sicherheitslücken aufweist, nicht am Zahn der Zeit ist und teilweise zu langsam sei.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=RmWxUn6Ud6E

Geschichte

Basierend auf dem ersten graphischen Webbrowser „Mosaic“ wurde der Internet Explorer entwickelt. Die erste Version des Browser erschien 1995 für Windows 95 in dem Erweiterungspaket „Microsoft Plus!“. Er war damals derart spartanisch mit Funktionen ausgestattet, dass er nicht einmal Bilder oder andere Medien wiedergeben konnte, dafür war er aber auch nur circa ein MB groß. Ab 1996 konnte man den Browser dann über das SP 1 von Windows 95 in der Version 2.0 kostenlos beziehen. Erst mit der dritten Version, die im August 1996 erschien, konnte Microsoft dann mit dem Netscape Navigator mithalten. Ab dieser Version unterstützte er dann auch CSS und Audiodateien. 1997 wurde mit Einführung der Version 4 auch der Active Desktop im Internet Explorer eingeführt. Mit diesem können Webseiten die sich selbst aktualisieren, wie beispielsweise Seiten mit Aktienkursen, auf dem Desktop angezeigt werden. Außerdem wurde in dieser Version der Internet Explorer stärken mit dem Betriebssystem verbunden. So wurde beispielsweise eine Schnellstartleiste eingeführt und eine PNG-Unterstützung. Erstmals schaffte es Microsoft mit der vierten Version den Netscape Navigator, was die Nutzeranzahl angeht, zu überholen. Darüber hinaus konnte Microsoft nun endlich technologisch mit der Konkurrenz mithalten. Mit den Versionen 5.0 und 5.5  die 1999 bzw. 2000 herauskamen ergänzte Microsoft auch seine Vertriebsstrategie, so wurde erstmals der Browser auch auf Heft-CDs und CDs von Internetdienstanbietern vertrieben. Nun folgten noch die 6er Versionen mit der auch das Entwicklerteam vom Internet Explorer aufgelöst wurde. Einige übrig gebliebene Entwickler kümmerten sich dann ausschließlich um die Schließung von Sicherheitslücken. 2004 wurde dann aber die Entwicklung wieder aufgenommen und man spendierte der 6er Version einige neue Features. Seit März 2010 wird die sechste Version allerdings nicht mehr von einigen Google-Diensten Unterstützt und ab März 2010 auch nicht mehr von YouTube, worauf Microsoft mit einem Countdown versuchte den IE6 auf unter 1% Marktanteil zu bringen.

Der Name vom Internet Explorer wurde mit der Version 7 dann von Microsoft Internet Explorer in Windows Internet Explorer umgeändert. Diese Version wurde dann auch erstmals als Update mit hoher Dringlichkeit gekennzeichnet. Um die Sicherheit zu gewährleisten wurde in der Version 7 dann auch ein Phishing Filter eingebaut. Microsoft setzt jetzt wieder mehr auf Entwicklungen, so soll nun jedes Jahr eine neue Version erscheinen. Dies ist auch wichtig, da Google die Unterstützung von Version 7 bereits im August 2011 für Google Apps einstellte. Google möchte laut eigener Aussage nur noch mit modernen Browsern zusammen arbeiten. Nun folgten noch die Versionen 8 und 9 mit Verbesserungen. Wobei die Version 9 die momentan aktuellste ist (Stand: 16.02.2012). In Windows 8 soll dann aber der Windows Internet Explorer 10 bereits fest integriert sein.

Versionen

Windows 

1995: Version 1

1995: Version 2.0

1996: Version 1.5

1996: Version 2.01

1996: Version 3.0

1996: Version 3.01

1997: Version 3.02

1997: Version 3.03

1997: Version 4.0

1997: Version 4.01

1999: Version 5.0

1999: Version 5.01

2000: Version 5.5

2001: Version 5.5 SP2

2001: Version 6.0

2002: Version 6.0 SP 1

2004: Version 6.0 SP2

2006: Version 7.0

2009: Version 8.0

2001: Version 9.0

Mac 

1996: Version 2.0

1997: Version 3.0

1998: Version 4.0

1999: Version 4.5

2000: Version 5

2000: Version 5.5b1 (für Mac OS 9 aufgrund der MacHack 2000 als Tech Preview)

2003: Version 5.1.7

2003: Version 5.2.3

Unix 

1996: Version 3.0

1997: Version 4.01

2000: Version 5.0